privates:margy-70:gedicht

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Gedicht

Es ist schon viele Jahre her
schon siebzig an der Zahl
Da kam die Margy, bittesehr,
ins irdische Jammertal.

Doch ganz so jämmerlich war es nicht
sie konnte prächtig gedeihen
und Walter und Erika konnten sich
an ihrem Sprößling erfreuen.

Nicht lange darauf kam ein Schwesterlein,
Ihr wißt alle, Gerda geheißen
und tat, das ist so und wird immer so sein,
sie dem Elternthrone entreißen.

Und kaum in der Schule, da kam auch noch ein -
wer hätt' das gedacht, in dem Alter? -
klein Brüderlein, ziemlich verdutzt mussten sein,
die Erika, und auch der Walter.

Sie wuchs heran und wurd' eine Maid
gar lieblich und hübsch anzuseh'n
es ist in dem Alter die herrliche Zeit,
da macht uns die Zeit wunderschön

So wollte der Zufall, dass der jungen Maid,
so schön und ein Sinnbild der Tugend
ein Burschenherz zuflog, und zwar von recht weit
so ist das nun mal in der Jugend!

hier könnten wir die modifizierte Version von „Marina“ einbauen

Der Bursche, sein Name war Rainer,
war stattlich - und ist es noch immer
sie dachte sich: Der oder keiner!
und sann sich zu trauen für immer.

So machten sich Pläne die Beiden
für eine Zukunft in Zweisamkeit
sie mochten sich beide gut leiden,
vielleicht reicht es gar für die Ewigkeit?

So wurde ein Fest ausgerichtet
mit Kirche und allen Schikanen
und wie uns die Chronik berichtet
lies es glückliche Zukunft erahnen.

Den Segen der Eltern im Rücken
wurde ihre Ehe begonnen
zu der ganzen Familie Entzücken
waren beide sich sehr wohl gesonnen.

Sie fingen ein Nest an zu bauen
mit viel eig'ner Arbeit und Mühe
und Hilfe von Männern und Frauen
bis abends spät und in der Frühe.

Schon bald war'n sie nicht mehr zu zweien denn Oliver kam auf die Welt

Bald wuchs die Familie weiter erst Michel, und Steffen danach

Zwar gab es auch Höhen und Tiefen

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  • Zuletzt geändert: 2024/12/14 09:49
  • von Gerhard Höger-Hansen